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Leipziger Volkszeitung und Dresdner Neueste Nachrichten

Ausgabe vom 14.01.12

Ostdeutscher Aktienindex


Mifa gewinnt Berg- und Talfahrt 2011

Die Mitteldeutsche Fahrradwerke AG (Mifa) ist Ostdeutschlands erfolgreichste Aktie 2011. Beteiligungspapiere des Traditionsunternehmens aus Sangershausen legten in den vergangenen zwölf Monaten um satte 124 Prozent zu. Die Aktie war damit wesentlich erfolgreicher als die anderen 29 im ostdeutschen Aktienindex (OAX) gelisteten Gesellschaften.

Demnach distanzierte die Mifa, die vor allem vom Boom um die Elektrofahrräder profitierte, die Aktie von Roth & Rau um 80 Prozentpunkte. Der Solarzulieferer aus Hohenstein-Ernstthal musste im November allein fürs dritte Quartal einen Verlust von 52 Millionen Euro bekanntgeben. Zuvor aber hatte die Übernahme durch den Schweizer Konkurrenten Meyer Burger für ein so großes Kursplus gesorgt, dass aufs Jahr gerechnet immer noch 44 Prozent Plus für die Aktie von Roth & Rau übrigbleiben.

Mit Analytik Jena und Carl Zeiss Meditec gehören zwei Medizingerätehersteller ebenfalls zu den Gewinnern. Die kleine Analytik Jena, Anbieter von Laboreinrichtungen und Analyseverfahren legte um 30 Prozent zu. Carl Zeiss Meditec, die nach Kapitalisierung zweitgrößte Aktiengesellschaft in Ostdeutschland, gewann 18 Prozent. Insgesamt gelang nur elf Aktien eine positive Kursentwicklung im vergangenen Jahr. 19 Gesellschaften schnitten mit teilweise erheblichem Minus ab.

Ganz unten in der Performanceliste finden sich zwei ehemalige Favoriten der Anleger aus der krisengeschüttelten Solarbranche wieder. Der Berliner Modulhersteller Solon, der im Dezember sogar Insolvenz anmelden musste, verlor, über das Jahr gerechnet, 83 Prozent seines Börsenwertes. Auch QCells kämpft wegen der immer stärker werdenden chinesischen Konkurrenz im Solarmodulbereich mit sinkenden Margen und ums Überleben.

Noch schlechter als die beiden Solarfabriken schloss die Berliner Biotechnologie-Firma Epigenomics ab. Noch Mitte Dezember stand deren Aktienkurs bei fast fünf Euro. Dann traf das Unternehmen die Nachricht, dass ihr hoffnungsvollstes Krebsdiagnosemittel wohl nicht in den USA zugelassen wird. Daraufhin sackte der Kurs zeitweise auf nur noch 1,27 Euro ab.

Ostdeutsche Aktien entwickelten sich trotz der Pleiten insgesamt besser als ihre gesamtdeutschen Pendants. Das zeigt der Verlauf des OAX. Er sank zwar um zwölf Prozent, doch der deutsche Leitindex Dax, der die 30 größten gesamtdeutschen Unternehmen enthält, gab sogar um 17 Prozent (Kursindex) nach. Auch gegenüber den eher vergleichbaren kleineren gesamtdeutschen Werten schnitt der OAX besser ab.

* Der Ostdeutsche Aktienindex - bestehend aus den 30 kapitalstärksten ostdeutschen Unternehmen - wird einmal im Monat exklusiv für diese Zeitungen von der unabhängigen Vermögensverwaltung Damm|Rumpf|Hering berechnet und von Geschäftsführer Rocco Damm kommentiert.





Handelsblatt online

Ausgabe vom 28.12.11

Umfrage


Talsohle am Börsen noch nicht erreicht - Euro nicht in Gefahr - VuV

Die Mehrheit der deutschen Vermögensverwalter sieht mit Blick auf 2012 die Talsohle an den Börsen noch nicht erreicht. Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Verbands unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland (VuV) unter ihren Mitgliedern hervorgeht, rechnen 59 Prozent mit weiteren Kursverlusten. Dagegen erwarten die übrigen Befragten steigende Notierungen.

Zudem befürchten 70 Prozent der Anlageexperten, dass die Europäische Zentralbank ihre Unabhängigkeit nicht bewahren kann. Dies dürfte nach Ansicht von knapp zwei Dritteln der Befragten die Inflation in Deutschland über zwei Prozent steigen lassen. "Wie die Mehrheit meiner Kollegen bin ich der Meinung, dass das Thema Inflation uns 2012 beschäftigen wird", kommentierte VuV-Vorstandsvorsitzender Günter Schlösser die Antworten. Eine grundlegende Gefahr für den Euro sehen die Finanzprofis trotz der europäischen Staatsschuldenkrise nicht: Keiner von ihnen glaubt, dass es die Gemeinschaftswährung in einem Jahr nicht mehr geben wird. Allerdings rechnet eine starke Minderheit von 41 Prozent damit, dass die Mitgliederzahl bis dahin schrumpfen wird.





Pressemeldung

Ausgabe vom 06.12.11

Depot-Stresstest


DRH erfolgreich bei der Private Banking Prüfinstanz!

Dresden. Die Damm|Rumpf|Hering Vermögensverwaltung wurde in diesem Jahr erstmals – und als einzige ostdeutsche Adresse - von der renommierten Private Banking Prüfinstanz getestet. Beim Portfolio-Qualitätscheck erhielt die Dresdner Verwaltung ein Fuchs-Rating. Im Test, den der Bad Homburger Statistik-Spezialist Quanvest durchführte, wurden mithilfe des Datenbestandes der Deutschen Börse AG tausende von möglichen Kursverläufen für die 60 beteiligten Depots vieler namhafter Banken und Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum errechnet. Das Damm|Rumpf|Hering-Depot überzeugte insbesondere in Punkto Wertaufholpotenzial mit herausragenden Eigenschaften. Das Depot musste in einem negativen Szenario zwar Kursverluste hinnehmen, „erwirtschaftete“ aber insgesamt weit überdurchschnittliche Erträge für den Anleger. Quanvest bezifferte die Ertragserwartung über zehn Jahre trotz Krise auf fast 60 Prozent.

„Wir richten unsere Depots bewusst auf die Krisenbewältigung aus. Dazu gehört auch, in der Erholungsphase maximalen Anteil zu haben“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Rocco Damm.

Der alljährliche Test der Private Banking Prüfinstanz, einer Kooperation von Fuchsbriefen und dem Institut für Qualitätssicherung und Prüfung von Finanzdiesntleistungen (IQF), genießt in der Branche hohes Ansehen. Rund 100 Verwalter, darunter die namhaftesten Banken aus dem deutschsprachigen Raum, erhalten unerkannten Besuch (Mystery shopping) der Tester. Der Eindruck, den die Verwalter dabei machen, geht neben dem Depotvorschlag und dem sonstigen Auftritt (Telefongespräche, Website etc.) in die Bewertung ein. Die Depotqualität wird eigens vom Bad Homburger Spezialisten, der Quanvest GmbH, geprüft, der auf Basis der Daten der Deutschen Börse AG SENSIS ® eine aufwändige Simulationsrechnung durchführt. Dabei ging es insbesondere um die Eigenschaften Wertaufholungspotenzial, Inflationsschutz und Währungsschutz





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Presseverantwortliche Person:


Rocco Damm (Tel. 0351/2729310)
Geschäftsführung
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